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Impotenz bei Frauen und ihre Ursachen

02.06.2021

Was ist weibliche Impotenz? Wie wirkt sie sich aus? Was gibt es für Ursachen von weiblicher Impotenz? Was bedeutet Asexualität und wie unterscheidet sie sich von Frigidität?

Wer denkt, dass Impotenz nur Männer betrifft, der irrt sich. Nicht nur, dass weibliche Impotenz existiert, sondern es kämpfen sogar 40-50 % Frauen während ihrer Lebenszeit mit ihr. Deren Ursachen und Äußerungen sind sehr unterschiedlich. Wir sehen sie uns unten an.

Äußerungen der weiblichen Impotenz

  1. Geringes sexuelles Verlangen (Drive, Appetit, Libido)
  2. Schwer zu erreichende sexuelle Erregung
  3. Probleme mit der Erreichung von Orgasmus
  4. Schmerzen vor, während oder nach dem Geschlechtsverkehr

Die Sexualität ist ein komplexer Prozess, der durch das Nerven-, Gefäß- und Hormonsystem gesteuert wird. Sexualität des Individuums umfasst Familien-, Gesellschafts- und Religionsfaktore, und verändert sich im Laufe des Lebens je nach dem Gesundheitszustand und den persönlichen Erfahrungen.

Damit Sex eine Befriedigung mit sich bringen kann, müssen der Körper, Geist, die Gesundheit, das Vertrauen und die Gefühle gegenüber dem Sexualpartner im Gleichgewicht sein. Sobald das Gleichgewicht eines dieser Bereiche gestört wird, lässt sich ein Problem auch im Bereich der Sexualität erwarten.

Ursachen der weiblichen Impotenz

Es gibt mehrere Ursachen, warum es zu einer sexuellen Dysfunktion kommen kann. Sie lassen sich in drei Hauptgruppen unterteilen:

  1. Physische
  2. Psychische
  3. Hormonelle

Physische Ursachen

Zu den am häufigsten vorkommenden Ursachen der sexuellen Probleme, die sich auf die körperlichen Beschwerden zurückziehen lassen, gehören Herz- und Gefäßerkrankungen, Diabetes, Schilddrüsenfunktionsstörungen, postoperative Zustände, multiple Sklerose oder Folgen von Chemotherapie.

Zu den häufig vorkommenden gynäkologischen Ursachen gehören Endometriose, Zysten und Entzündungen.

Mit den gesundheitlichen Problemen ist auch die Einnahme von Medikamenten verbunden, die sich auf die Libido negativ auswirken können. Manche Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck, Antipsychotika, Antidepressiva, Medikamente gegen Epilepsie, Medikamente gegen Tumorentwicklung, entzündungshemmende Mittel oder Steroiden können die Lust auf Sex oder Sex-Genuss senken.

Psychische Ursachen

Geisteszustand, aktuelle Laune und lang anhaltender Stress können verursachen, dass die Frau, im Vergleich zum früheren Zustand, immer weniger Lust auf Sex haben wird, oder ihr sexuelles Verlangen komplett verschwindet.

Es dauert länger, bis sie in die Stimmung kommt und sich erregt, es ist für sie schwierig, Orgasmus zu erreichen, ihr Orgasmus kann von einer geringeren Intensität sein, als was sie gewöhnt ist, oder es ist für sie unmöglich Orgasmus überhaupt zu erreichen (Anorgasmie).

Oft spielen hier Scham, Schuldgefühle, niedrige Selbsteinschätzung, Angst vor eigener Unerfahrenheit, Traumata, die sie erlebte (Sexualmissbrauch), und Beziehungsprobleme eine bedeutende Rolle.

Eine qualitativ hochwertige Partnerschaft ist für eine gute sexuelle Stimmung grundlegend. Frauen müssen sich in einer Beziehung sicher fühlen, Vertrauen in den Partner haben und Intimität spüren. Negative Gefühle gegenüber dem Partner, das Alltäglichwerden, Routine und Langeweile können zum Verlust an jedweder intimen Verbindung führen.

Selbstbewusstsein der Frauen kann nicht nur durch objektive Gesichtspunkte (Fruchtbarkeitsprobleme, chirurgische Entfernung von Gebärmutter oder Brust), sondern auch durch subjektive Gesichtspunkte, wie Selbstwert, der im Vergleich mit Medienstars (Modells, Influencerinnen) definiert wird, gestört werden.

Bei Frauen, die aus einem kulturellen Umfeld stammen, das sexuelle Aktivitäten und sexuelle Selbstdarstellung verbietet oder einschränkt, und sich bemüht, in den Frauen ein Schuld- und Schamgefühl hervorzurufen, kann der Bezug zum Sex und zu den mit Sex verbundenen Erlebnissen deutlich negativ beeinflusst sein.

Familie, Arbeitsbelastung, Sorgen finanzieller Art, das Gefühl, von Verantwortung überwältigt zu sein, und Zeitmangel - das alles ist nicht nur physisch, sondern auch psychisch, sehr anstrengend. Nach einem Tag voll Hektik bleibt für Sex oft kein Raum, Stimmung und Energie mehr übrig.

Ein Sonderfall von sexueller Dysfunktion ist Vaginismus. Bei Frauen, die unter dieser Störung leiden, kommt es zu einer unwillkürlichen krampfartigen Kontraktion der Vaginalmuskulatur, die Geschlechtsverkehr unmöglich macht. Die Ursache von Vaginismus kann sowohl psychischer, als auch physischer Art sein.

Hormonelle Ursachen

Die Frau ist ihrem Wesen nach „zyklisch“ - die Hormonspiegel verändern sich ganz natürlich während des Monatszyklus, was auch die Lust auf Sex beeinflussen kann. Das verändert sich auch während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und während der Stillzeit.

Diese völlig natürlichen Zeitabschnitte von hormonellen Veränderungen können eine vorübergehende Veränderung von sexuellem Appetit und davon, wie die Frau Sex erlebt und wahrnimmt, verursachen.

Während einer anstrengenden Schwangerschaft, die mit Übelkeit oder Angst ums Kind verbunden ist, als Folge von Geburtsverletzungen, Schlafmangel und Müdigkeit wegen der Kinderbetreuung, kann sich das Interesse der Frau an Sex rapid verringern bis verrauschen.

Menopause (Menstruationsverlust als Folge von Beendung der Eierstockaktivität) ist zwar auch natürlich, doch oft verringert sie die Lebensqualität, und zwar nicht nur aus der Sicht des Sexuallebens.

Es erscheinen Vaginaltrockenheit, Stimmungsschwankungen mit Neigung zu Depressionen, Hitzewallungen und Schwitzen, Gewichtszunahme, gelegentlich kann es auch zu Knochenschwund (Osteoposrose) und zum damit verbundenen erhöhten Frakturrisiko kommen.

Neben den natürlichen hormonellen Veränderungen, die das Sexualleben beeinflussen, gibt es auch Veränderungen der Hormonspiegel, die Folge einer Hormonstörung sind. Hormonstörungen können sich unterschiedlich auswirken - von einem unregelmäßigen Menstruationszyklus, bis zum Verlust des Interesses an Sex.

Verringerte sexuelle Appetenz kann auch durch Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln verursacht werden.

Gibt es ein Unterschied zwischen Frigidität und Asexualität?

Impotenz bei Frauen

Frigidität

Sexuelle Appetenzstörung, bezeichnet auch als Frigidität (von lateinisch frigidus, kalt), ist eine Störung, die vor allem bei Frauen vorkommt. Frigidität äußert sich als geringes sexuelles Verlangen und Mangel oder Absenz von sexuellen Fantasien.

Sie kann angeboren oder erworben (zum Beispiel nach einem traumatischen Erlebnis oder einer schweren Entbindung), generell (die Frau hat unter keinen Umständen Lust auf Sex) oder situationsbedingt (sexuelle Lust ist vorhanden, doch sie bezieht sich nicht auf den eigenen Partner) sein.

Man kann sie erst dann als Störung bezeichnen, wenn es bei der Frau zum Stress, Beklommenheit oder Problemen mit zwischenmenschlichen Beziehungen führt.

Asexualität

Absenz von sexuellem Verlangen und sexueller Orientierung wird mit dem Sammelbegriff Asexualität bezeichnet. Absenz von sexueller Orientierung heißt, dass sich die Person zu niemandem sexuell hingezogen fühlt (ungeachtet des Geschlechts), ein sexuelles Verlangen ist aber nicht ausgeschlossen (Lust auf genitale Befriedigung).

Kommt es zur Masturbation oder zum Geschlechtsverkehr, dann fehlt hier die erotische Dimension.

Absenz von sexuellem Verlangen bedeutet, dass bei der erotischen Zuneigung zu einer anderen Person eine explizite sexuelle Dimension fehlt, doch die Zuneigung kann sich auf einer emotionalen Ebene äußern (Wunsch nach einer rein romantischen Beziehung, nach Liebe ohne Sex).

Asexualität wird allgemein nicht als sexuelle Dysfunktion wahrgenommen. Für Dysfunktion würde sie erst dann gehalten, würde sie beim Träger klinisch bedeutenden Disstress oder Probleme bei zwischenmenschlichen Beziehungen verursachen. Es ist nicht ganz klar, ob sie angeboren oder erworben ist.

Weltweit werden unter 10% Menschen als asexuell bezeichnet.

Der Unterschied zwischen Frigidität und Asexualität besteht darin, das die asexuelle Person sich zu niemandem erotisch hingezogen fühlt und sich selbst auch so definiert. Wissenschaftler der University of British Columbia veröffentlichten 2016 einen Artikel, in dem sie zu dem Schluss kamen, dass Asexualität kein psychiatrischer Zustand oder eine Störung ist, sondern eine andersartige sexuelle Orientierung.

Sexuelle Gesundheit ist ein Bestandteil der generellen Gesundheit. Deswegen sollte man sexuelle Dysfunktion für ein Problem halten, das man im Interesse der Verbesserung von Lebensqualität bekämpfen muss.

Ein zufriedenes Sexualleben kommt nicht wie von selbst - man muss daran arbeiten. Ein Raum für Verbesserung kann man immer finden. Wir drücken Ihnen die Daumen!

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Autorin: Julia Schmidt

Quellen:
https://www.webmd.com/women/guide/sexual-dysfunction-women
https://sexualadviceassociation.co.uk/
https://www.onhealth.com/content/1/sexually_transmitted_disease_std
https://www.everydayhealth.com/sexual-health/signs-sexual-dysfunction-women/
https://www.scielo.br/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S1807-59322005000100011
https://www.msdmanuals.com/home/women-s-health-issues/sexual-dysfunction-in-women/overview-of-sexual-dysfunction-in-women
https://www.aafp.org/afp/2000/0701/p127.html
https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/female-sexual-dysfunction/symptoms-causes/syc-20372549
https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/female-sexual-dysfunction/diagnosis-treatment/drc-20372556
https://www.mind-diagnostics.org/female_sexual_dysfunction-test/screener/results/MV2SaI6S1hMI8iaI1SeSbIvhxIwIailTjIwI5IzSa
https://www.healthline.com/health/what-is-asexual#Being-asexual-means-different-things-to-different-people

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