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Psychische Ursachen erektiler Dysfunktion und Tipps für deren Lösung

11.06.2021

Das Gehirn spielt eine Schlüsselrolle bei der Auslösung von einer Reihe physischer Prozesse, die Erektion zur Folge haben, beginnend mit der sexuellen Erregung. Diese Prozesse können viele Sachen und Umstände beeinflussen und Erektionsprobleme verursachen (oder die bereits vorhandenen Probleme verschlechtern).

Welche Umstände, die mit der Psyche zusammenhängen, sind für die Probleme mit der Erektionserreichung typisch?

Psychische Ursachen von erektiler Dysfunktion lassen sich in drei Hauptkategorien unterteilen:

  1. Unmittelbare Faktoren
  2. Vorherige Einflüsse
  3. Traumata

1. Unmittelbare Faktoren

Unmittelbare Faktoren, die Erektion beeinflussen, sind solche, denen man direkt beim Sex trotzen muss. Zu den häufigsten Problemen gehören:

Angst vor Versagen

Angst vor Erektionsverlust während des Geschlechtsverkehrs und Angst vor der Unfähigkeit, die Partnerin zufrieden zu machen, ist eine sich oft erfüllende Prophezeiung.

Man fürchtet sich so lange vor Versagen, bis es dazu wirklich kommt. Man hat dann noch mehr Angst, dass sich das Versagen wiederholen wird, und der Kreis schließt sich.

Man sollte es dann nicht zu hart angehen und Geschlechtsverkehr nicht für die Säule, auf der die Welt steht, halten. Falls es Ihnen nicht gelingt, die Angst zu besiegen, sollten Sie Experten zu Rate ziehen.

Unerfahrenheit und Angst davor, dass man die Partnerin nicht befriedigen können wird

Bei Sexanfängern sind solche Sorgen üblich. Angst vor dem Unbekannten, dass man sich blamieren wird.

Sexualakt ist keine Doktorprüfung. Obwohl man auch dabei am Anfang ein paar unsichere Momente erleben kann, lösen sich die Ängste mit der Zeit. Die Übung macht den Meister.

Probleme, eine Beziehung anzuknüpfen, und niedrige Selbstbewertung

Die Medien zeigen uns eine Menge perfekt aussehender Menschen, die wie eine Werbung für Perfektion sind. Im Vergleich mit denen kann es uns vorkommen, dass wir nicht genug attraktiv und somit einer Sexualbeziehung unwürdig sind.

Es ist aber wichtig zu verstehen, dass niemand perfekt ist. Das, was wir selbst als Unvollkommenheit wahrnehmen, kann einen Anderen anziehen.

Schuldgefühl

Ein Gefühl, dass wir etwas Ungebührliches machen, kann sich auch in der Leistungsfähigkeit widerspiegeln. Bewusste Verstöße gegen Normen und moralische Werte, die für unsere Gemeinschaft typisch sind, können zu Vorwürfen und darauffolgend zur Unfähigkeit, Geschlechtsverkehr durchzuführen, führen.

Dazu gehören z.B.: Sex vor der Hochzeit, Sex mit einer unbekannten Person, unverbindlicher Sex oder Untreue.

Die Lösung liegt nah: Man sollte über die Vorteile und Nachteile nachdenken und sich entscheiden, ob unseres Verhalten es wert ist oder nicht.

Mangel an Ruhe und Intimsphäre

Weinendes Kind, Schwiegermutter im Nebenraum oder das Gefühl, dass man jederzeit gestört werden kann - das alles sind Umstände, die zu Problemen mit der Erreichung und Aufrechterhaltung von Erektion führen können.

Was kann man damit tun? Falls man die Störfaktoren nicht ausfiltern (sie nicht wahrnehmen) kann, muss man Sex einplanen, damit man für eine erfolgreiche Durchführung Ruhe hat.

2. Vorherige Einflüsse

Stress

Das Alltagsleben bringt viele Ansprüche mit sich. Die nehmen wir erst dann voll wahr, wenn wir unter deren Schwere wortwörtlich zusammenbrechen. Wir stehen in der Arbeit, in den Familienbeziehungen und vor allem in den Partnerbeziehungen unter Druck.

Hektische Lebensweise, Angst vor dem Arbeitsverlust, angespannte Haushaltslage, Unfähigkeit, für ein Moment das Gehirn abzuschalten und sich auszuruhen, das alles wirkt sich auf uns aus. Wenn sich die Probleme in einzelnen Bereichen anhäufen, kommt es zur Überlastung.

Psychischer Druck zeigt sich früher oder später bei unserer Gesundheit. Eine der unangenehmen Auswirkungen von Stress sind gerade Probleme mit Erektion, Unfähigkeit, Orgasmus zu erreichen, oder generell der Verlust von Interesse am Sex.

Deswegen ist es notwendig, Stress so viel wie möglich zu lindern, idealerweise abzubauen. Die Arbeitsstelle zu wechseln, toxische Beziehungen abzubauen, die Lebensweise zu verändern und zu lernen, sich zu entspannen, kann hilfreich sein.

Beklommenheit und Depression

Es gibt große Unterschiede zwischen „Depression“, im Sinne von Bedrücktheit, Trübsal und schlechter Laune, und einer echten Depression. Depression und Angstzustände sind psychische Störungen, für die eine langfristige Veränderung der Laune, Energie- und Leistungsverlust, Nervosität, Unruhe, ständiges Gefühl von Anspannung, Panik, Vernichtung und Verderben, verminderte Konzentrationsfähigkeit und Interesse an Mitmenschen typisch sind.

Es handelt sich um einen Zustand, der nicht von selbst abklingt und bei dem es notwendig ist, ärztliche Hilfe aufzusuchen. Während der pharmakologischen Behandlung von Depression (oder Angst und Depression gemischt) erscheinen oft Nebenwirkungen in Form von einer verringerten Fähigkeit, Erektion zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

In solchem Fall sollten die Möglichkeiten von Medikationsanpassung und einer geeigneten Psychotherapie mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Lebensmüdigkeit

Für diesen Zustand sind Gleichgültigkeit, Apathie oder Burnout typisch. Wir erleben nichts schlimmes, doch trotzdem haben wir das Gefühl, dass uns nichts Freude bereiten kann.

Man muss eine Aktivität finden, die ihm Freude bereiten wird. Irgendwas, das uns wieder den richtigen Kick gibt und uns nach vorne treiben wird. Etwas, was für uns wieder einen Sinn haben wird. Sobald wir den Lebensmut wieder verspüren, ist es sehr wahrscheinlich, dass damit auch die Lust auf Sex zurückkommen wird.

Das Alltäglichwerden und Gleichgültigkeit des Partners

Sobald die anfängliche Verliebtheit abklingt und nicht zur Liebe wird, nimmt die Routine ihr Platz ein. Der Partner zieht uns nicht mehr an, oder wir ziehen ihn nicht an. Die Leistungen im Bett widerspiegeln die Beziehung der Partner.

Wir haben die Wahl: entweder versuchen wir es, an der Beziehung zu arbeiten und den Funken und Leidenschaft ins Schlafzimmer zurückzubringen, oder wägen eine Trennung ab.
psychische ursachen der erektilen dysfunktion

Mit den psychischen Ursachen der erektilen Dysfunktion hängen auch habituelle Ursachen (die mit der Gewohnheit verbunden sind) zusammen. Dazu gehört zum Beispiel Abhängigkeit von Masturbation und Übermaß an Pornografie. Mehr erfahren Sie im Artikel Probleme mit Erektion mit 20.

3. Traumata

Manchmal stammen die Ursachen der erektilen Dysfunktion aus der Kindheit und der Reifezeit. Sie können als Folge sexuellen Missbrauchs oder anderer Traumata aus den Beziehungen mit Erwachsenen erscheinen. Das Gehirn erzeugt statt einer gesunden und normalen sexuellen Funktion eine Verbindung zwischen dem Erregungsgefühl und Aggression.

Posttraumatische Belastungsstörung kann auch in Fällen entstehen, die mit Sex keine Verbindung haben. Typischerweise handelt es sich um Folgen von unmittelbaren Erfahrungen während militärischen Konflikten, Naturkatastrophen, Autounfällen u. ä.

Um die Traumata überwinden, und wieder vollwertiges Intimleben leben zu können, muss man sich vor allem mit dem Partner sicher fühlen. Die Schlüsselrolle spielen hier Vertrauen und Empfindlichkeit des Partners. Psychotherapie ist auch ein wichtiger Bestandteil des Puzzles, das zur Überwindung der Folgen von Traumata führt.

Psychische Ursachen einer erektilen Dysfunktion können entweder einzeln, oder aufgrund mehrerer, in Verbindung stehender Gründen erscheinen. Man muss nach diesen Ursachen suchen und mit ihnen nach deren Identifizierung so arbeiten, damit sie beseitigt werden können. Manchmal lässt sich die psychische Ursache schnell beseitigen, manchmal handelt es sich um einen langen Prozess.

Sexuelle Gesundheit ist ein bedeutender Bestandteil der generellen Gesundheit. Und da die Gesundheit das wertvollste ist, was wir haben, ist es immer wert, dafür zu kämpfen.

Es könnte Sie interessieren: Erektion, und was ist mit der Partnerin, Behandlung und Abhilfe von Erektionsstörungen

Autorin: Julia Schmidt

Quellen:
https://onlinedoctor.lloydspharmacy.com/uk/mens-health-advice/erectile-dysfunction-therapy
https://www.psychologytoday.com/us/blog/save-your-sex-life/201011/healing-erectile-dysfunction
https://www.betweenusclinic.com/mental-impotence/psychological-impotence-diagnosis-causes-and-treatments/
https://www.insightpsychological.ca/blog/psychological-cause-effect-erectile-dysfunction/
https://www.forhims.com/blog/ptsd-and-erectile-dysfunction
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12429320/

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